19. Jh.

1885 kam das Gautzscher Gut über Umwege in den Besitz der Familie Kees, die bis heute den Namen des Parks prägt. Erich Walter Kees, seit seiner Volljährigkeit im Jahr 1885 Herr auf Gautzsch, erkannte die Zeichen der Zeit und ließ das Gut nach englischem Vorbild umgestalten.

 

Aus dem bis dato landwirtschaftlich genutzten Rittergut verbannte Kees die Viehwirtschaft und ließ entsprechend der aktuellen Mode in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine neobarocke Anlage mit hundert Meter langem, halbkreisförmigen Wintergarten, Orangerie, Mausoleum und diversen Brücken und Pavillons entstehen. Historische Gebäudeteile wurden erneuert, prächtige Brücken, Blumenschalen, Statuen und Bänke sowie historische Tore in der umgebenden Mauer schmückten den Park.